Kindergarten St. Konrad
Hacklberg
Unser Kindergarten St. Konrad
Unter kirchlicher Trägerschaft wurde der Kindergarten St. Konrad einst gebaut. Auch heute sind Kindertagesstätten der katholischen Kirche und insbesondere der Diözese Passau ein wichtiges Anliegen. Kinder sollen darin eine ihrer Entwicklung gemäße Erziehung erfahren, welche ihre Persönlichkeit fördert und sie auf das weitere Leben vorbereitet.
Wir sind davon überzeugt, dass es daneben ebenso wichtig ist, Kinder zum Glauben hinzuführen, christliche Werte zu vermitteln und diese mitzugeben für ihren Lebensweg. Dabei bitte ich Sie, liebe Eltern, die religiöse Ausrichtung unseres Kindergartens auf fruchtbaren Boden fallen zu lassen, indem Sie sich in der eigenen Familie um ein religiöses Leben bemühen.
Als Träger des Kindergartens kümmert sich die kath. Kirchenstiftung St. Konrad/Hacklberg um organisatorische und inhaltliche Aufgaben u. a. :
  • Sicherung der finanziellen Grundlagen des Kindergartens(staatliche und kommunale Zuschüsse, Elterbeiträge, kirchliche Zuschüsse, Spenden)
  • Auswahl und Betreuung des Kindergartenpersonals
  • Pflege der Kindergartenanlage (mit dankeswerter ehrenamtlicher Unterstützung durch Eltern)
  • Bemühen um religiöse Inhalte in der pädagogischen Ausrichtung des Kindergartens (z. B. durch Berücksichtigung des Kirchenjahres im Kindergarten)
Alle organisatorischen Fragen, z. B. die Einstellung des Personals, müssen von der Kirchenverwaltung der Pfarrei besprochen und entschieden werden. Die Pfarrgemeinde St. Konrad als Träger will mit dieser Einrichtung der Verantwortung den Kindern und den Familien gegenüber gerecht werden. Familienergänzend will sie den Kindern dienen, und Begegnungsstätte sein. Sie will erziehen zu einem erfüllten Menschen aus christlichem Geist in Wort und Tat. Ziel ist es auch, das Miteinander von Jung und Alt zu fördern und immer wieder "Heilende Oase" zu sein in den Schwierigkeiten des Lebens.
Als Pfarrer ist mir eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Eltern, Erzieherinnen und Erziehern und den Verantwortlichen der Pfarrgemeinde zum Wohl der Kinder sehr wichtig. Bisher hat das gut funktioniert und das ist auch mein Wunsch für die Zukunft !
Ich wünsche Ihrem Kind Gottes Segen für die Zeit im Kindergarten!
Mit freundlichem Gruß
Stadtpfarrer August Lindmeier
Das kirchliche Profil unseres Kindergartens
Im Kindergarten ist das "Kirchliche Profil" immer wieder ein Thema. Jegliches Miteinander birgt christliche Werte. In unserer Erziehungsarbeit versuchen wir Glauben vorzuleben und weiterzugeben. Wir haben festgestellt, dass dies in der heutigen Zeit im Gegensatz zu früher nicht mehr ganz so einfach ist, weil der christliche Glaube in den Familien oftmals in den Hintergrund getreten ist. Vieles geschieht im Verborgenen und wird deshalb nicht mehr als christlich angesehen.
Gerade deshalb ist es wichtig, die Botschaft Jesu, mit alle dem, was sie beinhaltet, an die Kinder weiterzugeben. Dazu ist eine eigene Auseinandersetzung mit dem Glauben allgemein nötig, denn erst dann kann man ihn richtig weitervermitteln. Wir müssen den Kindern den Glauben vorleben und somit erfahrbar machen. Dabei ist die Orientierung am Kirchenjahr eine sehr wichtige Komponente.
Sehr treffend beschrieb unser ehemaliger Träger Monsignore Pfarrer Rott die christliche Bildung mit folgenden Worten:"Die christliche Bildung ist wie ein Geländer, mal muss man daran festhalten, und manchmal muss man auch los lassen ."
Uns kommt es im Kindergarten auf eine christliche Lebenshaltung an. Dies beinhaltet vor allem die Aspekte "Menschlichkeit", "Nähe", "Toleranz" und "gegenseitige Achtung". Wir versuchen "da zu sein", wenn wir gebraucht werden, bieten Hilfe an, nehmen den anderen ernst, gehen Kompromisse ein. Es ist wichtig, zuhören und trösten zu können. Auch wird versucht, das Positive immer in den Vordergrund zu stellen.
Unsere Einrichtung versucht sich auch sehr an der Lebenswirklichkeit (Familiensituation, Religion, soziales Umfeld, …) zu orientieren. Durch vielfältige Gespräche erfährt man, wie die Situation in den Familien ist, was sie bewegt und wie es ihnen geht. So wird auf die Eltern und Kinder und vor allem auf ihre Bedürfnisse eingegangen und versucht, diese einzubinden und damit zu arbeiten.
Unser Kindergarten ist in die Pfarrgemeinde gut integriert. Wir beteiligen uns rege am Pfarrleben, wie Festen und Feiern oder mancher Gottesdienstgestaltung. Zugleich ist der Kindergarten im Pfarrgemeinderat vertreten.
Unser Kindergarten hat einen eigenen Förderverein, und ist dadurch noch verstärkter in der Öffentlichkeitsarbeit tätig. Unsere Einrichtung genießt in der Öffentlichkeit einen guten Ruf.
Für die nächsten Jahre würden wir uns wünschen, erst einmal "das behalten zu können, was wir haben".
So wünschen wir uns weiterhin,
  • ein gutes Miteinander zwischen Träger, Kindergarten und Familien
  • in die Pfarrgemeinde integriert zu sein
  • eine gute Kooperation im Team und mit anderen Institutionen
  • vertrautes und offenes Verhältnis zwischen den Mitarbeitern der Einrichtung
  • die Möglichkeit, auch in Zukunft den gestellten Anforderungen zu entsprechen
  • und in den Kindern grundlegende Glaubensanfänge und Glaubenserkenntnisse anbahnen und verwurzeln zu können.
Immer wieder ist es auch schön zu sehen, wie gut unser Team harmoniert!!
Hl. Bruder Konrad
Konrad von Parzham (* 22. Dezember 1818 in Parzham in der Pfarrei Weng bei Bad Griesbach im Rottal; † 21. April 1894 in Altötting; bürgerlich Johann Birndorfer) war ein Laienbruder aus dem Kapuzinerorden, er wurde 1934 heiliggesprochen.
Leben
Er war das elfte von zwölf Kindern eines Bauern, arbeitete als Knecht auf dem elterlichen Hof im Rottal, den er übernehmen sollte, fühlte sich aber von Kindheit an zu Gott hingezogen.
„Vom Venushof-Hansl müssen wir das Beten lernen“, sagte man in Parzham über Johann Birndorfer. Und: „Wenn der kein Heiliger wird, wird es niemand.“ Er trat 1849 in das Kloster St. Anna in Altötting ein, das seit 1961 seinen Namen trägt. Dort versah er von 1852 an 41 Jahre lang den Posten eines Pförtners.Da den Kapuzinern die Betreuung der Wallfahrer in Altötting oblag, war dies eine sehr arbeitsintensive Aufgabe. Er zeichnete sich durch Gebetseifer, stete Dienstbereitschaft und aufopfernde Liebe aus; wurde vom Volk geliebt und von den Wallfahrern verehrt; durch sie drang sein Name und Ruf weit über die Grenzen Bayerns hinaus. Er starb 1894. In der Kirche des Klosters fand Konrad seine letzte Ruhestätte, sie wurde 1953 in Bruder-Konrad-Kirche umbenannt.
Verehrung
Papst Pius XI. sprach Konrad von Parzham am 30. Juni 1930 selig, am 20. Mai 1934 sprach ihn der gleiche Papst heilig. Die bayrische und die ungarische Kapuzinerprovinz, die Diözese Passau und der Bonifatiusverein in Deutschland wählten ihn zum Patron bzw. Mitpatron. Eine unübersehbare Zahl kirchlicher und öffentlicher Einrichtungen wurde nach ihm benannt: Gotteshäuser und Kirchengemeinden, Heime und Werkstätten, Kindergärten, Bildungszentren und Schulen, Musikkreise, Orchester und Chöre sowie Straßen, Alleen und Apotheken. Sein Festtag ist der 21. April.